Struktur

Also da bin ich irgendwie Fetischist. Strukturelle Vorgaben regeln mein Leben. Ansonsten wäre ich verloren, vergäße ich doch permanent, wo meine Brille liegt oder die Schlüssel.  

Ich sammle, verschriftliche, sortiere und kategorisiere und laufe immer wieder Gefahr, mich im Sammeln, Verschriftlichen, Sortieren und Kategorisieren vollends zu verlieren. All die Projekte geistern in meinem Kopf wie Gespenster herum, die – auch nachts – mahnen, dass sie vergessen wurden. Ich bin auf diese Weise weder beharrlich genug noch experimentierfreudig und realisiere nur wenig. 

Und deshalb kategorisiere ich nun nicht mehr bloß, ich schmeiß raus und konzentriere mich auf das, was mir genial erscheint. Mit 30 Zeilen umreiße ich das Vorhaben und skizziere die Durchführungsvorgaben. Je weniger Vorhaben es in meine 30-Zeilen-Liste schaffen, desto freier habe ich den Kopf für die verbleibenden. Und endlich finde ich die Ruhe, in kleinen Schritten die Umsetzung einzuleiten, weil mir der Focus gelingt. Wow. Ich habe es geschafft, diesen Blog zu realisieren.

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