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Die Ruhe der Geometrie – Japan, Skandinavien und das Bauhaus

Japan ist das Land, dessen Historie eine Philosophie der Entsättigung hervorgebracht hat. Da sind die Geometrie, der rechte Winkel, die Leere und farbliche Zurückhaltung mit einer Vorliebe für Brauntöne und Sand oberste Stilgebote. Das Skandinavische huldigt ebenfalls der Geometrie. Baumwolle und Leinen mit Streifen und Karos begleiten helles Holz in einer unschuldig anmutenden Atmosphäre. Der […]

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Exotik und Kolonialismus

Auch der Kolonialstil ist ein eher männlicher Einrichtungsstil.  Sitzgelegenheiten und Regale sind häufig aus Bambus oder Rattan. Accessoires dazu sind dann Landkarten und ein Globus, die auf die weltumsegelnde Abenteuerlust verweisen.  Allerdings kommen auch mächtige schwere Ledersofas und Felle vor. Die Tischplatten aus dickem Holz sind ebenso schwer und ungerade. Einen Hinweis auf Luxus und

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Industrial Design

Das Industrial Design ist eine relativ neue Richtung des Interieurs. Es ist minimalistisch und männlich und gewinnt seine Anregungen aus der Ästhetik von Industrieräumen.  Da dominieren Metal Structures – Stahlträger, Treppen, offene Regale und Fireplaces aus Metall – sowie Beton, Rohre, Brickwalls und offene Decken und offene Räume in Lofts.  Alles entspricht dem Prinzip der

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Tischgesellschaft

Tischgesellschaft Es gibt Anlässe, zu denen die erweiterte Familie Feierlichkeiten zelebriert. Dafür gab es bei uns das „dynastische“ Geschirr, demgegenüber man sich quasi wie von selbst gut benahm. Seine Zerbrechlichkeit wie auch der Wunsch, es an die nächste Generation weitergeben zu können, erzieht gleichermaßen. Bei uns war dieses Geschirr das elfenbeinfarbene „Sanssoucci“ von Rosenthal mit

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Bewegung, Spiel und großes Denken

Großeltern erinnern sich beim Umgang mit den Enkeln viel an die eigenen Kinder und entdecken das Spielzeug „von früher“ mit Entzücken. Ich liebe es, meinen zahlreichen Kleinen beim Denken zuzuschauen und wenn sie ihren Bewegungsdrang vor neue Herausforderungen stellen. Nächstes Jahr ist das chinesische Jahr des Feuerpferdes. Die dann geborenen sprühen vor Gestaltungsdrang und Lebensfreude

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Der japanische Garten

Für Japaner ist die Pflege eines Gartens ein spiritueller Wert und das Geheimnis ewiger Jugend.  Bevor Japaner mit der Gartengestaltung beginnen, erfühlen sie den Genius des Ortes. Das ist ein wertvoller Gedanke, fordert er doch wohltuende Demut vom Gärtner, der mit Spaten und Heckenschere ohnehin bewaffnet daherkommt.  Den Geist zu locken, der japanische Gärten beseelt,

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Die Sprache der Gärten – Duft, Sinne und „il paradiso“

Gärten bestehen aus ihrem Vokabular:  Pflanzen, Gesteinen, Zäunen, Wasserstellen, den Möbeln darin und angrenzender Architektur. Und sie bestehen aus der Syntax, die dem Vokabular die Struktur gibt: – den sinnlichen Kurven der Gehölze und deren klaren fließenden Linien. Es sind Linien der Energie. – geometrischen Formen wie den Zypressen, die der Toskana ihren Charakter verleihen,

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