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Der Süden

Der Süden Ich liebe den Süden wegen des Verfalls, der Sonne, der Zypressen und Pinien, wegen der Zitronenbäume, der Feigen und Oliven. Wegen des Belcantos und der Schimpftiraden in den Gassen. Auch weil der Geruch der Provence aus dem Paradies herüberweht. Thymian, Rosmarin, Lavendel. Weil eine Landschaft dort Parfüm geworden ist. Und wegen der Fresken. An […]

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Die heiligen Zwölf – meine Duftpalette ätherischer Öle

Es gibt unendlich viele Düfte in der Welt. Ein Tomatenblatt, das man in der Hand zerreibt, der Geruch von frischgekochtem Reis, ein alter feuchter Schwamm, die verschwitzte Haut des Lieblingsmenschen.  Der Grundstoff von Parfums sind seit Jahrhunderten ätherische Öle, die durch Destillation von Pflanzenteilen gewonnen werden. Die Destillation ist aufwändig und verlangt 3.000 bis 5.000

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Der eigene Duft für Sie und Ihn – Rezepturen

Sowohl für Damen als auch für Herren entwerfe ich zwei Parfums, eines für den Alltag und eines für die magic moments des Lebens. Bei Damenparfums nehme ich als Basis Cedrus deodora in einem 30%igen Anteil an der Gesamtkomposition, wohingegen ich für das Herrenparfum Cedrus atlantica in einem 50%igen Anteil an der Gesamtkomposition wähle. Für Damen

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Von großen Parfums und Franzosen am Zarenhof

Das berühmteste Parfum überhaupt ist wahrscheinlich das „Chanel N° 5“, das 1921 von einem französischen Parfumeur für die russische Zarin Katharina die Große erschaffen wurde.  Wachsige Rosenblätter, der Duft der Hesperiden – den sorgsam bewachten Zitrusgärten des griechischen Mythos – mit Bergamotte und Petitgrain, Jasmin und dem Juwel unter den floralen Düften, der Iris –

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Vom sinnlichen Drama der Düfte

Ein neugieriger Geist kann kaum durch etwas köstlicher unterhalten werden als durch einen Duft. Ein ganz und gar unerwartetes Aufscheinen einer Glückseligkeit – so ähnlich hat es der große Parfumeur Jean-Claude Ellena einmal formuliert (Der geträumte Duft, Berlin 2012).  Ein Duft ist immer Überraschung, er ist Emotion und riecht nicht nach Rose, sondern nach Verheißung.

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Colours for Interiors

Picture Gallery, Drawing Room und Bibliothek Adelshäuser im 18. und 19. Jahrhundert Rot für Picture Galleries Das tiefe, satte Rot der Wände einer Gemäldegalerie brachte Drama hervor. Es intensiviert die Farben und dunklen Töne von Ölgemälden, gerahmt vorzugsweise in Gold. So verlieh man repräsentativen Räumen, zu denen auch die Bibliothek gehörte, warmen leidenschaftlichen Status. Hier

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Das Prinzip der letzten Höhung

Das Prinzip der letzten Höhung – Eine Bühne für die Kunst Raumgestaltung sollte immer unter Aussparung der letzten Höhung erfolgen. Das heißt, die Farbe der Wand ist getrübter als die der Möbel und Teppiche. Möbel und Teppiche erscheinen farblich in der Regel wiederum getrübter als die mobile Dekoration.  Die letzte Höhung, das hellste Weiß, die

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