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Der Stil des Mannes – Gentleman, Dandy und Herr der Zeit

Die Laufsteggeschehnisse der letzten Jahre in Paris, London, Mailand und New York und der Streetstyle zeigen eines deutlich: Das bürgerliche Modeverbot des Mannes, der sich nicht zum Spektakel macht, sondern das der Dame an seiner Seite überlässt, ist vorbei. Der Gentleman zeichnete sich durch perfekte Umgangsformen aus und betrachtete die Auflehnung gegen die Ästhetik als […]

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Struktur

Also da bin ich irgendwie Fetischist. Strukturelle Vorgaben regeln mein Leben. Ansonsten wäre ich verloren, vergäße ich doch permanent, wo meine Brille liegt oder die Schlüssel.   Ich sammle, verschriftliche, sortiere und kategorisiere und laufe immer wieder Gefahr, mich im Sammeln, Verschriftlichen, Sortieren und Kategorisieren vollends zu verlieren. All die Projekte geistern in meinem Kopf wie

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logbuchsepia

Schönheit und Glück

Wäre es bei so entscheidenden Begriffen wir Schönheit und Glück nicht hilfreich gewesen, man hätte sie einzeln zu verstehen versucht? Nun, es scheint mir, dass das Glücklichsein der Schönheit geheimnisvoll zugrunde liegt. Es verleiht ihr die Strahlkraft. Glück, so meine ich herausgefunden zu haben – und das verkompliziert die Sachlage abermals -, basiert auf der

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Loslassen oder David ist in Goliath

Die Laokoon-Gruppe Da gibt es die bemerkenswerte Anekdote aus Florenz über Michelangelo und seinen Auftraggeber Papst Julius II. Wie er es fertig gebracht habe, die monumentale Skulptur des David aus dem riesigen Marmorblock zu schlagen, soll der große Kirchenmann den exzentrischen Künstler gefragt haben. Und der habe geantwortet. Es sei eigentlich ganz einfach gewesen: „Die

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Energie und die Leere des Zwischenraums

Energie scheint derzeit als eine Art Gelenkschmiere des Lebens verstanden zu werden. Als das, was zwischen den Dingen und Menschen in Raum und Zeit für reibungsloses Gleiten sorgt. Wir Europäer sind es gewohnt, die einzelnen Dinge zu sehen. Und als ich vor einigen Jahren mit der japanischen Idee konfrontiert wurde, dass das Eigentliche sich zwischen

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Maximalismus – der Nimmersatt mit Kontrapunkt

Der Maximalismus ist ein nimmersatter unbekümmerter Schelm. Er ist eine permanente Herausforderung, weil sich jedem Muster ein Kontrapunkt hinzufügen lässt und jede Farbe einen weiteren Kontrast erbittet. Damit der Geist nie ermüdet.  Der Maximalismus liebt runde Tische mit Tischdecken, gerne auch bis zum Boden, und zahlreiche kleine verrückbare Möbel.  Denn er lebt davon, alles immer

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