Tischgesellschaft
Es gibt Anlässe, zu denen die erweiterte Familie Feierlichkeiten zelebriert. Dafür gab es bei uns das „dynastische“ Geschirr, demgegenüber man sich quasi wie von selbst gut benahm. Seine Zerbrechlichkeit wie auch der Wunsch, es an die nächste Generation weitergeben zu können, erzieht gleichermaßen. Bei uns war dieses Geschirr das elfenbeinfarbene „Sanssoucci“ von Rosenthal mit dem goldenen Rand.
Es hatte den zweiten Weltkrieg überstanden, war mit den Großeltern geflohen und gab sich uns zu treuen Händen hin.
Seit 1990 legt Rosenthal es neu auf, allerdings wird es nun mit einem anderen Verfahren produziert. Es ist aber nach wie vor elfenbeinfarben mit dem gleichen Rokoko-Dekor und dem majestätischen, feinen goldenen Rand. Der Inbegriff ehrwürdiger, ein bisschen zum Schmunzeln verleitender Eleganz. Ich würde nie ein anderes wählen.
„Sanssoucci Gold“ von Rosenthal *
Der Zauber des Alltags
Ein schönes Geschirr ist wie ein freundliches Gesicht gegenüber am Tisch. Man isst mit ihm eigentlich nicht allein. Mit anderen zusammen aber fängt es an zu lachen.
Meine liebsten sind da: